Virtueller Stadtrundgang Riederwald

So, nachdem Madame und ich ja schon länger, immer wieder und ausdauernd durch die Riederwälder Architektur fasziniert sind, konnten wir uns in letzter Zeit auch etwas fortbilden. Da Madame aber grade unglaublich fleißig ist, ich hingegen eine Erkältung als Ausrede fürs Nichtstun nutze, darf ich einen Ergebnisabstract unserer Stadterkundungen hier posten.

Ausgelöst durch ein schönes Buch haben wir in den letzten Tagen den Riederwald und das angrenzende Gebiet so an sich gedruckt und zu Fuss erkundigt und ich dann auch zum weitersagen virtuell.

Bemerkenswert zum Beispiel die Dachgärten in der Görrestrasse mit bemerkenswerten Flachdachbauten, großen Gärten und in Häusern die mindestens 40 Jahre moderner aussehen als sie tatsächlich sind. Allerdings ist die „Architektonische Perle“ des Stadtgebiets in Gefahr. Die Sache scheint aber noch unentschieden, auch sieben Jahre später steht die Ladenzeile noch (sonst hätte sie ja nicht das Buch verkaufen können), gerade die Görrestrasse aber ist immer noch in einem wahrlich grausigen Sanierungszustand. Immerhin ist neben Anwohnern und SPD auch die CDU mittlerweile gegen den Abriss. Anders sieht es eigentlich nur noch der Eigentümer, der den letzten Abriss und Neubau allerdings auch nur in den 1970ern/1980ern zugibt.

Neben vielen Häusern und Gärten glänzt der Riederwald und das Industriegebiet direkt daneben aber auch durch Läden und Fabriken. Gut, dass der Vegetarismus doch einige Zeit hinter mir liegt. Ist hier doch nicht nur der
Der Produzent der Rügenwalder Teewurst anwesend, sondern auch der Weltmarktführer (zweiter von oben) oder doch nur „Deutschlands größter“ beziehungsweise „einer der größten“ Produzenten von Dönerfleisch,Karmez „the Original“ wie an der Fabrik steht. Leider beide ohne Fabrikverkauf.

Immerhin, auch der wesentlich zugänglichere Metzger Nikita produziert nicht nur gloriose Würste und Frikadellen sondern eine (auf ihre Art ebenfalls gloriose) Metzgerei-Nikita-Website. Dank der Links dort weiss ich nicht nur was er in seiner Freizeit macht, sondern auch wie er mit nackten Oberkörper aussieht (links oben). Noch nicht getestet hingegen ist
das Schwarzwaldstüble die „kleine Kneipe mit Flair“, das Riederwälder Eck oder das Donuts-Cafe in der Harley-Factory Selbst den Harley-Fans dürfte allerdings der Rock respektive Death Metal in „Die Halle“ zu heftig sein und auch für den Besuch der Disco Enigma braucht man anscheinend nicht nur Polnischkenntnisse sondern auch einen ganz eigenen Musikgeschmack.

Wohl leider weniger lebensfreudig sind die diversen Moscheen, insbesondere da noch nicht klar ist ob um die Ecke der gescheiterte Terrorist Fritz G. und der „Hassprediger“ verkehr(t)en, oder auch nicht, wie der Prediger selbst meint Unproblematischer wahrscheinlich da der Hindu-Tempel-Besuch bei der Gwinnerstrasse.

Was sonst noch: chemische Industrie in größeren Mengen, siehe bei Lurgi, in etwas kleiner bei Roses; oder auch unglaublich hübsche erotische Kunst. und nicht zu vergessen, der nepalesische Generalkonsul.

southpark

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