frankfurt IV

eine strategie, nicht wahrhaben zu wollen, dass man sich an einem anderen ort befindet, ist es wohl, so viele dinge wie möglich unverändert fortzusetzen. kontinuität also das gebot der stunde?

jedenfalls habe ich mich wieder bei jura intensiv angemeldet, laufe also wieder mit den vertrauten ordnern durch die gegend und setze ein wissend-überlegenes lächeln auf, als mir der unterschied zwischen „ausgabemodus unterlagen“ und „ausgabemodus fall-lösung“ bereits bekannt ist. der zpo-dozent ist ein gemütlich-schlauer amtsrichter mit starkem akzent (reschtspreschung, büscher und pflischtlektüre), der stpo-mensch eher cool und streng, dabei lustig.

genauso habe ich mich nach 5 wochen sportlicher absenz mal wieder zu kieser training begeben, die natürlich auch in frankfurt mit drei betrieben vertreten sind. da eigentlich alle drei nicht direkt in meiner gegend liegen, habe ich gestern mal einen versuch bei dem luftlinie nächst-gelegenen betrieb ostend gestartet. von der nächsten u-bahn ist dieser betrieb aber doch 15-20 gehminuten entfernt, liegt in der auch als illegale autorennstrecke genutzten hanauer landstrasse, in der ich mit anneke schon einmal gestrandet war (siehe „frankfurt“). eine etwas unheimliche gegend mit gigantischen, teils alten, geschäftshäusern und hinterhöfen. dort befinden sich sowohl die frankfurter version von dialog im dunkeln als auch das konsulat von eritrea, abends ist dort sonst nicht viel los. der kieser-betrieb ist aber gross und ansprechend im üblichen kieser-design. wegen der etwas verwinkelten raumaufteilung bekommt der neue kunde einen geräteplan in die hand gedrückt! immerhin war meine trainingskarte schnell hergefaxt und ich konnte meine runde absolvieren.
der rückweg zog sich dann aber doch recht hin. besonders der danziger platz am ostbahnhof, sowie der bahnhof selbst haben die anmutung einer marsattrappe aus den 50ern. ich glaube, dieser kieser-betrieb ist eher was für den sommer – dann kann ich über den alten bahndamm wohl recht schnell dorthin gelangen.

heute habe ich dann auch den campus in bockenheim kennengelernt. vom hässlichkeitsgrad entspricht alles in etwa dem hamburger wiwi-bunker – anders als dieser wurden die hiesigen gebäude jedoch seit der erbauung gelegentlich frisch gestrichen. tatsächlich habe ich dann aber doch nur ein cafe und weder das juraseminar noch die unibibliothek von innen kennengelernt.

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